Krankheiten und Verletzungen bei der Deutschen Dogge selber behandeln

Ja, kann man. Sicher nicht alle, aber scheinbar doch einige.

Disclaimer: Es sind keine Empfehlungen, sondern meine ganz persönlichen Erfahrungen.

Hausapotheke für Hunde

Diese Dinge habe ich immer zur Hand:

  • Wasserstoffperoxid (H2O2) zur Reinigung von Wunden
  • MMS/Chlordioxid zum Reinigen der Ohren und gegen Durchfall
  • EM-Kompressen für die Ohrenreinigung
  • Blutstiller

Äußerer Gehörgang/Ohrenentzündung/Ohrmilben/Bakterien im Ohr

Lucy hatte schon öfter Probleme mit den Ohren. Diesmal habe ich den Verlauf fotografisch dokumentiert. Behandelt habe ich die Ohrenentzündung mit MMS-Tropfen, 6 + 6 auf 20 ml, abgefüllt in ein kleines Sprühfläschchen. Damit habe ich zwei-, dreimal täglich ein Ohrstäbchen besprüht und die wunden und auffälligen Stellen betupft. Nach zwei Tagen lösten sich schuppenartige Dinger, nach fünf Tagen war Ruhe.

Fotos folgen in Kürze!

Entartete Fettzellen bei Lucy

Lucy hatte im Frühjahr 2018 eine Geschwulst auf dem Rücken. Sie ließ sich verschieben, aber wurde mit der Zeit immer größer. Ich ließ sie vorsichtshalber untersuchen und punktieren. Das ist möglicherweise nicht ganz ungefährlich, da es, wenn es ein bösartiger Tumor ist, zu Streuungen kommen kann. Aber um eine Operation mit Vollnarkose auf Verdacht zu vermeiden, habe ich mich für diesen Weg entschieden.

Jedenfalls stellte sich heraus, dass es sich um entartete Fettzellen bzw. ein Epitheliom, eine epidermale Inklusionszyste oder um ein Pilomatrixom handelt. Ich fing irgendwann an, ihr OPC zu geben. Das führte dazu, dass diese Geschwulst bestens durchblutet wurde. Eines Tages, es war Freitagabend, warf sie sich im Spielen auf den Rücken und die Geschwulst platzte auf. Prima, dachte ich mir. Was jetzt? Der Tierarzt hatte schon geschlossen. Also drückte ich, was das Zeug hielt (es tat ihr nicht weh, sie stand ganz ruhig da und vertraute mir voll). Was da herauskam, sah sehr merkwürdig aus – siehe Fotos. Anschließend spülte und versorgte ich die doch ziemlich große Wunde gründlich mit Wasserstoffperoxid. Das wiederholte ich stündlich, später mehrmals am Tag, dann auch abwechselnd mit MMS. Die ersten Tage trug sie einen provisorischen Verband, später nicht mehr. Ein kleines Loch brauchte ewig zum Zuheilen, was aber okay war, denn ich konnte immer wieder diese kleinen Fettwürstchen herausdrücken. Irgendwann verheilte es – heute sieht man nichts mehr.

Ein paar nicht ganz appetitliche Eindrücke:

 

Fettgewebsnekrose im Bauchbereich

Lucy saß auf der Couch, als ich eine Beule an ihrem Bauch entdeckte. Im Stehen sah man sie nicht, konnte sie aber fühlen. Es fühlte sich an wie ein harter Knubbel rechts seitlich im Bauch. Trotz Bedenken ließ ich die Stelle punktieren. Das Ergebnis lautete glücklicherweise: nicht bösartig, vermutlich eine Fettgewebsnekrose. Lassen oder operieren waren die Optionen. Ich entschied mich für Eigenbehandlung.

Meine Therapie war kurz, simpel und erfolgreich: Ich gab ihr Mariendistelsamen- und Reishi-Pulver zweimal täglich ins Futter. Außerdem bekommen alle drei effektive Mikroorganismen ins Futter. Nach wenigen Tagen war der Knubbel kaum noch fühlbar und nach zwei, drei Wochen ganz weg.

Pinselwarzen/Stielwarzen/Hautausstülpungen

Lucy hatte vor Jahren schon mal so eine merkwürdige Pinselwarze am Hinterlauf Jetzt hat sie mehrere an der Brust und ein paar an den Ellenbogen rechts und links.

 

Ich behandelte wie damals mit einer speziellen Salbe von www.naturheilkunde-bei-tieren.de, einer speziellen Warzensalbe. Obwohl es sich nach meinen Recherchen um keine echten Warzen handelt, hilft diese Salbe ungemein. Nach ein paar Wochen waren sämtliche Stielwarzen ausgetrocknet und abgefallen.

Krebs

Damit sind wir bisher nur bei Maxi konfrontiert gewesen. Vielleicht hätte ich ihm helfen können, wenn ich gewusst hätte, wie schwer krank er ist. Es gibt viele Berichte von Leuten, dass sie den Krebs besiegt haben – nicht nur bei ihren Hunden. Unter anderem wurde der Einjährige Beifuß (Artemisia) gegeben.

Arthrose

Dirk Schrader, Tierarzt aus Hamburg, hat dazu umfassende Infos im Netz.:Wasserstoffperoxid

Kolloidales Silber

Folgt in Kürze!

OPC

Folgt in Kürze!

MMS/CDL/CDS/Chordioxid

Folgt in Kürze!

Impfen

Zum Thema Impfen von Hunden gibt es eine interessante Stellungnahme von Tierarzt Dirk Schrader. Studien haben ergeben, dass zwei Grundimmunisierungen des Welpen völlig ausreichend ist. Der Impfschutz hält ein Leben lang an.

Entwurmen

Das vorbeugende Entwurmen halte ich für völligen Quatsch. Das ist ja, als ob man ständig vorsorglich Kopfschmerztabletten einnimmt, denn man könnte ja Kopfschmerzen bekommen. Wenn mir bei meinen Hunden etwas auffällt (länger anhaltender Durchfall, Verhaltensänderungen), können wir über Entwurmungreden – aber dann sicher mit anderen Mitteln und nicht mit der Chemiekeule.

Wurmkuren wirken übrigens nicht prophylaktisch. Das heißt, wenn du heute entwurmst, kann dein Hund sich ein paar Tage später mit Würmern anstecken.

Zecken

Bisher habe ich mit Kokosöl gearbeitet. Das hat die meisten Zecken ferngehalten. Jedoch ist es schon mühsam, drei so große Hunde jeden zweiten Tag mit Kokosöl einzureiben. Ich werde dieses Jahr den Rat von Dirk Schrader folgen und je einen Teelöffel50%iges DMSO ins Futter geben. Bericht folgt im Sommer. Der wird aussagekräftig, weil wir hier Unmengen an Zecken haben.

Übrigens habe ich festgestellt, dass die einfachste Methode, eine Zecke zu entfernen, die mit bloßen Fingern ist. Einfach mit den Nägeln ganz unten anpacken, nach oben herausziehen und die Hautstelle mit Alkohol o. Ä. desinfizieren.

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